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  • Ungereimtheiten auf Berliner Straßen…

    durch erhebliche Mobilitätseinschränkungen und in einigen Ortsteilen kann durchaus von einem Notstand gesprochen werden.

    Die neuste verkehrspolitische Entwicklung in Spandau, auf dem Brunsbütteler Damm ein Oberleitungsbussystem zu installieren, schreit gerade zu zum Himmel und ist mit nichts zu erklären. Auf einer Straße, auf der seit Jahren während des Berufsverkehrs ein Chaos und ein endloser Stau die Realität sind, soll dieser Zustand nun durch eine solche Maßnahme noch verschärft werden.
    An anderer Stelle ist am Kiesteich vor der Martin-Buber-Oberschule im Spektefeld eine gefährliche Gemengelage, für die dort ankommenden und abfahrenden Schüler. Die direkt gegenüberliegenden Bushaltestellen führen zur Unübersichtlichkeit und einer starken Gefährdung der Schüler. Die Anordnung der Bushaltestellen ist mit nichts zu erklären und schon gar nicht zu rechtfertigen.
    Auch der Dauerstau stadteinwärts auf der Bundesstraße 5 (Heerstraße) ist eine Zumutung für alle Verkehrsteilnehmer und zwar auch für die Fahrgäste in den Bussen, die ebenfalls jeden Tag in Zeitnot geraten, wenn Sie nicht ohnehin eine Stunde mehr einplanen.
    Wir Verbraucherschützer empfehlen ein Verkehrslenkungssystem einzuführen, dass einerseits den öffentlichen Personennahverkehr unterstützt und andererseits die Interessen der Autofahrer ebenfalls berücksichtigt.
    Die bisherigen Maßnahmen haben nicht gefruchtet und im Gegenteil, es sind schon wieder in diesem Jahr unnötige Verkehrstote zu beklagen. Die erste sinnvolle Maßnahme zur Verbesserung wäre, die innerstädtischen Transportwege für LKW-Fahrzeuge über 3,5T stark einzuschränken, den Güterverkehr im Zubringersystem auf Schienen- und Wasserstraßen zu verlagern und in der Innenstadt durch geeignete Containersysteme mit Kleintransportern an die jeweiligen Endverbraucherstellen zu führen.
    Die zurzeit auf den Straßen zusammengeführten Transportsysteme, U-Bahn und S-Bahn ausgeschlossen, haben sich als eine unübersichtliche und gefährliche Mischung herausgestellt, in der die Gefährdung, der am Verkehr teilnehmenden Personen, immer weiter ansteigend ist. Hieran würde sich auch nichts durch Umstellung auf Elektroautos oder sonstigen klimafreundlichen Fahrzeugen ändern. Unter besonderer Berücksichtigung zahlreicher maroder Brücken kann davon ausgegangen werden, dass die verkehrspolitische Entwicklung desaströs ist und der Flickenteppich auf dem Asphalt unterstützt diese Feststellungen.
    Klima-, Umwelt- und Verkehrspolitik sind untrennbar miteinander verbunden und können verbessert werden durch richtige und richtungsweisende Veränderungen, die von Fachleuten mit klarer Perspektive und der notwendigen Zukunft geschaffen werden können.
    „Wir geben Rat, aber wir können nicht die Weisheit geben, den Nutzen daraus zu ziehen.“ La Rochefoucauld (franz. Moralist)