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  • Wohnungsbestandsverkauf mit Fußangeln

    Der Wohnungsbestand der ehemaligen GSW, aufgekauft von der Deutschen Wohnen, soll nun wieder in die Hände des Berliner Senats fallen und das in dem Wissen, dass die hohe Mieten zum Teil nicht wieder rückgängig gemacht werden können.
    Zum Beispiel eine Wohnung mit erheblichem Sanierungsstau mit 80,69 m² kostet ab dem 1. Dezember 2018 eine Bruttowarmmiete von 982,16 €. Dass die Betriebskosten für diese Wohnung dann auch noch 5.225,61 € aus machen, sei hier nur am Rande erwähnt.
    Den Kaufpreis für 51 000 Wohnungen dürfte zwischen 5 und 9 Milliarden ausmachen. Die Deutsche Wohnen wird sich die Hände reiben aber wir werden die Wahrheit ohnehin nicht erfahren. Die Steuerzahler werden erst zu spät merken, und zwar an anderer Stelle, dass ein stolzer Betrag einfach so aus den Haushaltskassen verschwunden ist. Für die Zukunftsplanung ist dann auch noch die Sanierung, Instandsetzung und Modernisierung fällig. Bei wohlwollender Betrachtung und Hochrechnung liegt man im günstigsten Fall bei 1,2 Milliarden aber in Anbetracht der Kostensteigerungen beim Berliner Flughafen, dürfte sich hier auch der Kostenanteil locker erhöhe lassen. Dass Mietrechtsexperten diesem Wohnungsdeal etwas guten abgewinnen können, verwundert schon und da sei schon einmal die Frage gestattet: Wo liegt eigentlich für die betroffenen Mieter der Gewinn?

    Zitat von Stanisław Jerzy Lec, Unfrisierte Gedanken: „Viele, die ihrer Zeit vorausgeeilt waren, mussten auf sie in sehr unbequemen Unterkünften warten.