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  • Wohncontainerbeschaffung für Asylbewerber nicht geplant

    Diese Aussage traf der Lageso Chef Herr Allert vor ca. 400 Bürgern auf einer Versammlung gestern Abend in Kladow im Hans-Carossa-Gymnasium. Auf die Frage unseres Präsidenten Heinz Troschitz, ob den Podiumsteilnehmern bekannt ist, dass mehr als 10.000 Wohncontainer angeschafft werden sollen, verneinte die Herr Allert und sagte, dies müsse er wissen, da es über sein Schreibtisch gehen muss. Es bleibt abzuwarten, inwieweit diese Aussage in den nächsten Wochen Bestand haben wird, denn der nahende Winter bedroht die Flüchtlinge mit erheblichen Kälteeinbrühen und somit ihre Gesundheit. Eine weitere Frage nach 1,7 Millionen leer stehenden Wohnungen in unserem Land gab es keine Stellungnahme aber Senator Czaja hatte dies ja am Montag verkündet. Die Verteilung der Flüchtlinge auf diese Leerstandswohnungen scheitert lediglich an dem Quotengerangel der Bundesländer untereinander und somit bleiben diese wohl leer stehen. Unser Präsident sagt: „Dies ist eine Schande.“
    Der Sozialsenator sucht heute seit neusten Presseberichten nach neuen Wohnungen in Berlin, obwohl schon 11 Tausend Wohnungen für Asylsuchende zur Verfügung gestellt wurden. Eine weitere Wohnraumverknappung kann zu Spannungen zwischen den Wohnungsbewerbern führen. Diese Spannung kann man unter anderem dadurch vermeiden, wenn man die an der B5 befindlichen Wohngebäude, die vor 20 Jahren mit neuen Dächern gedeckt wurden, jetzt vor dem nahen Winter kurzfristig saniert und den Kriegsflüchtlingen zur Verfügung stellen würde, um diese menschenwürdig unterzubringen.
    Auf der gestrigen Veranstaltung mussten zahlreiche Besucher den Rückweg antreten, da der Saal überfüllt und das Interesse der Bürger groß war. Nach Ende der Veranstaltung ist als Fazit durchaus festzustellen, dass die Podiumsteilnehmer den Bürgern keine ausreichenden Auskünfte erteilen konnten. Dies lag entweder am Nichtwissen oder auch am Aufklärungswillen. Die ersten Abwanderungen von Teilnehmern waren wohl den inhaltslosen Begrifflichkeiten der Podiumsteilnehmer geschuldet, die sich gestern besser nach dem Chinesischen Sprichwort hätten orientieren sollen: „Die Wahrheit, die wir am wenigsten gern hören, sind diejenigen, die wir am nötigsten kennen sollten.“