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  • Tod im Seniorenheim

    Wir als Verbraucherschützer beklagen seit vielen Jahren den Pflegenotstand in unserer Gesellschaft. Wir sind in einer kalten Gesellschaft angekommen, in der Alzheimer- und Parkinsonpatienten aus Kostengründen in das benachbarte Ausland verbracht werden oder sogar in das entfernte Thailand geflogen werden. Diejenigen, die hier bleiben müssen, leben in Todesgefahr. Die ständige Unterbesetzung durch geeignetes Pflegepersonal in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser, ist dramatisch geworden. Solche Fälle sollten sich nicht mehr all zu oft wiederholen. Ein Minimum an optimaler Versorgung nach der Katastrophe wäre es, die Patienten (Bewohner) in benachbarte Hotels oder Pensionen menschenwürdig unterzubringen aber für diese Alten musste es reichen in einer Turnhalle gelagert zu werden. Menschen, die ein Leben lang in unserem Land gelebt, gearbeitet und mit aufgebaut haben. Für breite Bevölkerungsschichten ist kein Geld da, um sie anständig in unserer Gesellschaft zu behandeln und sie vor Katastrophen, wie der gestrigen, zu schützen. Für andere Projekte, wie Kunst und Kultur, werden in diesem Land Milliarden ausgegeben, für Fördermittel, die nicht im Verhältnis zu dem kleinen illustreren Kreis von Kunstbesuchern stehen, die ein Bruchteil der Gesellschaft darstellen. Vieles ist nicht in Ordnung. Die Verbraucher werden nicht im ausreichenden Maße geschützt und die Risiken für den Normalbürger erhöhen sich von Tag zu Tag. Diese Entwicklung hat mit Verbraucherschutz nichts zu tun. Den hierfür Verantwortlichen rufe ich das Zitat von Heraklit entgegen: „Der Charakter ist das Schicksal des Menschen.“