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  • Der Schutz für Verbraucher sollte anders aussehen!

    Am gestrigen tag kam es am Brunsbütteler Damm Ecke Magistratsweg zu einem Ampelausfall über längere Zeit. Es entstand naturgemäß ein Verkehrschaos größten Ausmaßes. Nachdem 15 Minuten vorbei waren und immer wieder mussten die Hupen eingesetzt werden, um sich als Verkehrsteilnehmer zu verständigen, hatte ein Mitarbeiter unseres Vereins zum Handy gegriffen und über 110 die Polizei alarmieren wollen, weil wir als Verbraucherschützer unsere Sache ernst nehmen und in jedem Fall vermeiden wollten, dass ein Mensch zu Schaden kommt. Zunächst einmal landete er längere Zeit in der Warteschleife mit dem Hinweis: „Legen Sie bitte nicht auf, der nächste freie Platz ist für Sie reserviert“. Der nun endlich an das Telefon gegangene Beamte nahm zunächst kommentarlos die Meldung entgegen: „Mein Name ist … ich bin Verkehrsteilnehmer und möchte Ihnen mitteilen, dass auf der besagten Kreuzung ein Verkehrschaos entstanden ist und das Unfallrisiko sich erheblich erhöht hat“. Der Beamte daraufhin wortwörtlich: „Na Sie haben doch einen Führerschein!“ Daraufhin die Antwort: „ Ja, schon viele Jahre aber ich wollte Ihnen den Ampelausfall melden, damit niemand zu schaden kommt“. Antwort: „Ja das wissen wir schon, wir haben kein Personal“. Diese Aussage überrascht schon deshalb, weil der Innensenator keine Folgerichtigen Entscheidungen trifft und andererseits einen Kilometer weiter am Kiesteich mit Polizisten ausgestattete Verkehrskontrolle vorgenommen wurde. Geld vom Verbraucher? Ja gerne!; Leben des Verbrauchers schützen? Nein Danke! Was ist eigentlich aus unserer Stadt geworden, in der der Mensch nichts mehr zählt, außer sein Geld?

    Vielleicht eine Situation insgesamt, die zum 1. Korintherbrief 15,30 führt: „Warum stehen wir alle Stunde in Gefahr?“