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  • Mietenstopp – keine neue Forderung sondern neuer Wein in alten Schläuchen

    Die Forderung einer Berliner Regierungspartei einen Mietenstopp, was einer Mietpreisobergrenze gleichkommt, ist keine neue Weissagung, denn diese Forderung gibt es seit Jahren von den Mietexperten, unter anderem auch durch uns in zahlreichen Pressemitteilungen. Schon im April 2016 (Pressemitteilung 10/2016) haben wir aufgrund der Entwicklung in dem Zustrom in unsere Stadt das sofortige Einfrieren gefordert. Alle Pressemitteilungen können auf unserer Internetseite nachgelesen werden.
    Im September 2016 forderte unsere damaliger Präsident ebenfalls das einfrieren aller Mieten als Sofortmaßnahme. Im Februar 2017, in der 7. Pressemitteilung, wurde im Zusammenhang mit der verstärkt auftretenden Wohnungsnot ebenfalls das sofortige Einfrieren aller Nettokaltmieten gefordert. Im November 2017, in der 20. Pressemitteilung, wurde gefordert, die Mieten in der Höhe zu begrenzen, da die Vermieter sehr restriktiv in ihren Mieterhöhungsverlangen geworden sind.
    Vor ca. einem Jahr, in der 3. Pressemitteilung 2018 haben wir deutlich gemacht, dass nur eine festgelegt Mietobergrenze zur Beruhigung des Wohnungsmarktes beitragen kann, wenn gleichzeitig neuer Wohnraum geschaffen wird. Das Erwerben von Wohnungsbeständen durch die öffentliche Hand ist schon deshalb kontraproduktiv, da keine einzige Wohnung dadurch geschaffen wird.
    Wir schlagen für die Mietobergrenze vor, den Berliner Mietspiegel 2017, der kurz vor einer Erneuerung steht, zu nutzen, um den jeweiligen dort ausgewiesenen Mittelwert als Obergrenze für Wohnraum in Berlin einzuführen mit dem Erscheinen des Mietspiegels 2019 für die Dauer von 5 Jahren bis 2024.
    Dass eine Regierungspartei unsere Forderungen, die seit Jahren bestehen, umsetzen will, zeigt, dass unser Verein immer ein realistisches Verhältnis zu Vermietern und Mietern hatte und dem Interesse der Bezahlbarkeit sein Forderungen entsprechend artikuliert hat.

    Erkennen heißt nicht, sich mit den Dingen zufrieden geben, so wie sie uns entgegentreten, sondern heißt, hinter ihnen nach ihrem Sein suchen.“ José Ortega y Gasset – Philosoph