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  • Schadensfälle häufen sich – Mieter vor dem Abgrund

    Im 1. Obergeschoss im Blasewitzer Ring 54 ereignete sich ein katastrophales Ereignis eines Wasserschadens, was die Wohnung gänzlich unbewohnbar machte. Einige hundert Liter Wasser und hochgedrücktes Abwasser, sodass die Wohnung teils mit Toilettenpapier versehen ist, haben die Wohnung überflutet. Der darunter liegende Hausflur ist entsprechend mit betroffen. Meldungen an die Gewobag waren nicht möglich. Ein Reparaturdienst hat sich erst für morgen angesagt. Die Alleinerziehende Mutter mit einem einjährigen Kind ist völlig verzweifelt und die Tränen sind ihr inzwischen ausgegangen. Das gesamte Mobiliar ist in Mitleidenschaft gezogen und der Reparaturdienst hat schon angekündigt, dass die Eigentümerversicherung kein Schadensersatz leisten wird, weil die Mieterin nicht versichert ist. Allein schon diese Aussage ist eine Unverschämtheit. Es ist nicht der erste Fall, dass die Versicherungen der Vermieter keine Leistungen erbringen wollen aber die Mieterschaft insgesamt zahlt in Berlin Millionen in diese Versicherungsgesellschaften für Gebäude- und Haftpflichtversicherungen ein. Eine angekündigte Bauleiterin hat sich bis jetzt nicht gemeldet und wir sind jetzt am 5. Tag des Schadensfalls. Die Mieterin braucht dringend eine Unterkunft für sich und ihren Sohn und es ist zu bedenken, sie ist nicht die Schadensverursacherin, sondern lediglich das Opfer. Die Umgehensweise mit Mietern bei solchen Schadensfällen ist immer wieder sehr ähnlich. Die Gesellschaften, unter anderem die Ber……, Gewobag und viele andere mehr, behaupten jeweils als Eigentümer des Gebäudes nicht haftbar zu sein, da sie den Täter und Verursacher nicht ermitteln können. Sie wollen gar nicht ermitteln, denn dann wären sie in der Haftung. Das ist jedenfalls unsere Feststellung denn die Schadenfälle in den Gebäuden häufen sich. in dem vorliegenden fall haben wir auch noch den kompletten Stromausfall und bis zur gänzlichen Behebung dürfte einige Zeit vergehen, Wochen und Monate sind angesagt.
    In der Wasserstadt in Spandau dauerte ein solcher Fall 17 Monate. Die Familie erhielt gestern am 22. Oktober 2018 den Wohnungsschlüssel zurück und konnte aus einer Notunterkunft in ihr Zuhause ziehen.
    Der neuerliche Fall gibt Veranlassung der Berliner Mieterschaft mitzuteilen, dass die Unverschämtheiten des Vermieters soweit gehen, dass die betroffenen Opferfamilien auf eigene Kosten Hotels buchen sollen. Dieses Ansinnen an die Betroffenen ist schon fast als Niederträchtig zu bezeichnen, wenn man ernsthaft darüber nachdenkt. warum Ersatzwohnungen für Betroffene nicht zur Verfügung gestellt werden, bleibt zunächst ein Rätsel und genau genommen müssen sich andere dazu äußern, warum es soweit gekommen ist. Wir möchten Sie als Journalisten und Redaktionen darum bitten, sich diesen Fall anzunehmen und beachten Sie hierbei die im Anhang befindlichen Fotos, aus denen Sie die Katastrophe durchaus entnehmen können.
    Fazit der Geschichte ist, die Frau mit dem einjährigen Kind ist Obdachlos, hat ihr gesamtes Mobiliar verloren und der Vermieter verweigert die Hilfe in einer Art und Weise, die ich als Geschäftsführer des Spandauer Mieterverein für Verbraucherschutz e.V. nach meiner Meinung als Mensch durchaus als Menschenverachtend bezeichnen würde. Wir haben uns in den letzten Stunden bemüht, den Vermieter zu erreichen und es ist uns nicht gelungen. Unter den Nummern 0800 4708 800 und 0800 4708 200 sowie 030/414719406 war niemand erreichbar. Wir haben die Warteschleifen jeweils und 6 und 10 Minuten ausgenutzt – leider ohne Erfolg. Lediglich eine Mitarbeiterin der Gewobag hat sich telefonisch bei der Mieterin gemeldet und ihr empfohlen, sich neu bei der Gewobag zu bewerben, um eine neue Wohnung zu erhalten. Wo bleibt hier Anstand, Sitte, Moral und Gerechtigkeit?
    Ach übrigens: Die Betroffene mit ihrem Einjährigen Sohn braucht kein Mitleid, sondern endlich Hilfe.