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  • Die unendliche Geschichte…

    eines Monumentalbaus beschäftigt nicht nur die Gemüter der Menschen, sondern es treibt sie auch in eine Ohnmacht und Fassungslosigkeit über die größte Schlamperei der Nachkriegsgeschichte.
    Der Berliner Flughafen BER verschlingt Milliarden von Steuergeldern, für die hätte man 100.000 von Wohnungen errichten können und dafür auch noch Gutes für die Menschen getan. Man hätte dafür natürlich auch fast sechs Millionen Kitaplätze finanzieren können oder viele andere Dinge, die den Verbrauchern zu Gute gekommen wären. Man könnte als Fazit schon heute ein Resümee ziehen und feststellen, dass die Planung, die einzelnen Bauphasen, die beteiligten Baufirmen, das gesamte Management, der Aufsichtsrat, der Berliner Senat und auch das Abgeordnetenhaus als Aufsichtsorgan für die politische Führung in unserer Stadt auf ganzem Gebiet versagt haben. Zu keinem Zeitpunkt sind die Verantwortlichen auf die Idee gekommen, diesen Irrsinn zu stoppen. Mit dem heutigen Tag sind wir bei 4,7 Milliarden Euro an Kosten angekommen und wir werden im Oktober 2017 bei etwa 5,4 Milliarden Euro liegen. Die Kosten hätten ausgereicht den Flughafen Tegel für 50 Jahre weiter zu betreiben oder noch viel besser, man hätte jede Menge vernünftige soziale Arbeit in dieser Stadt durchführen können.

    Als Präsident unseres Vereins, der sich für alle Verbraucher ohne Einschränkung einsetzt, fordere ich den Berliner Senat und das Abgeordnetenhaus von Berlin auf, diesen absoluten Wahnsinn sofort zu stoppen und über eine eingeschränkte oder andere Nutzung sinnvollerweise zu entscheiden. Die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen, wäre der normalste Vorgang, aber leider wird dies wohl völlig außer Acht gelassen. Die Berliner Justiz wird wohl hier auf beiden Augen blind sein. Die betroffenen Bürger in Berlin sollten diesen unheimlichen Skandal um den Flughafen nicht vergessen und schon gar nicht am 18. September 2016 außer Acht lassen. Die politisch Handelnden in unsere Stadt haben es selbst noch in der Hand, dem B ürge und Wählern klar zu machen, dass sie die notwendigen Entscheidungen und Weichenstellungen noch vor dem Wahldatum präsentieren um ein absehbares Debakel am Wahlabend zu vermeiden. Hierbei darf nicht unerwähnt bleiben, dass es noch viele andere Ärgernisse, wenn auch kurzfristiger, für die Bürger in unserer Stadt gibt. Zum BER passt trefflich das Zitat des deutschen Aphoristikers und Lyrikers Ernst R. Hauschka:

    „Der Ärger ist als Gewitter, nicht als Dauerregen gedacht; er soll die Luft reinigen und nicht die Ernte verderben.“