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  • Bus gesteuert mit krimineller Energie – Verbraucherabzocke

    Ein Verbraucher aus Spandau und dem schönen Ortsteil Kladow erhielt am 26. November 2013 höchst erfreuliche Post mit der Überschrift „Herzlichen Glückwunsch, Sie haben tatsächlich gewonnen!“ Es wurden auch gleich zwei weitere Gewinner namentlich erwähnt, aus Schwerin und Königswusterhausen. Allen drei wurde angekündigt, am Dienstag 10. Dezember 2103 jeweils 2.000 € in bar zu erhalten. Das sie als Hauptgewinner registriert sind, erhalten sie als wertvollen Preis zusätzlich ein Elektrofahrrad. Die Preise werden vor Ort überreicht (es war ein Heizdeckenverkauf), wenn sie rechtzeitig die Busfahrt am Ritterfelddamm ecke Gredinger Str. antreten. Diese Abzocke hatte sich ein Unternehmen namens „Preisrätsel“ ausgedacht mit einer Postfachadresse aus Bremen mit der Postfachnummer 28 62 39. Angekommen mit dem Bus in Schönow bei Bernau in einem Gasthof „Zum alten Dorfkrug“ gab es zwei halbe Brötchen und lauwarmen Kaffee. Auf die Gewinne angesprochen argumentierte der Propagandist „Hier hätten Sie ein Los, mit dem man hätte gewinnen können!“ Diese unzureichende Erklärung führte dazu, dass zwei geprellte Mitfahrer die Polizei gerufen haben, die dann auch eintraf und den Sachverhalt unter der Vorgangsnummer ST/0404055/2013 aufnahm. Ein weiterer geprellter Mitfahrer hatte schon in Berlin die Kripo informiert. Die Namen der Beteiligten sind uns als Verbraucherschützer bekannt und unter Berücksichtigung des Bundesdatenschutzes verwendbar. Ein solch skandalöser Vorfall ereignet sich fast täglich in Deutschland und es scheint jetzt dringlicher als je zuvor, diesen Kriminellen das Handwerk zu legen. Der Gesetzgeber und auch die Ordnungsbehörden sind hier zum Teil überfordert aber vielleicht gelingt es mit Hilfe der Medien, den Schutz der Verbraucher zu verbessern. Eine unzureichende gesetzliche Handhabung führt zu dem Zitat von Thomas von Kempen: „Regeln und Gesetze sind gut für die schwachen Stunden, für die starken Stunden brauchen wir sie