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  • Heizungsausfall in Spandauer Wohnsiedlung durch mangelnde Instandsetzung-

    bedingt durch Fehlinvestitionen (Karstadt)

    Seit Freitag, 25. Oktober 2013 klagt eine Mieterin über Heizungsausfall im Falkenhagener Feld in der Westerwaldstr. 1, die dort im 17. OG wohnt. Betroffen ist hierbei der Strang des Wohnbereichs, lediglich in der Küche ist es lauwarm. Die Mieterin wechselt somit innerhalb ihrer kleinen Wohnung gelegentlich ihre Kleidungsstücke zwischen Bademantel und Winternerz.

    Die Mieterin selbst und auch wir als Verbraucherschutzverein haben uns bemüht, mit dem Vermieter GSW in Kontakt zu treten. Dies ist ohnehin schwierig, da die Wärmeversorgung nach bisherigem Erkenntnisstand von der MVV, ansässig am Salzufer, gesteuert wird. Für die Abrechnung in den letzten Jahren ist die ISTA in Berlin zuständig. Die Heizkosten sind leider sehr hoch und die Wärmelieferung im Gegensatz dazu sehr spärlich. In diesem Haus kam es in den letzten Jahren immer wieder zu längeren Heizungsausfällen, doch leider ist ein Großteil der Mieter nicht an einer Veränderung interessiert. Nur die Gutwilligen stöhnen auf und sind verärgert.  Immerhin befinden sich in dem Haus 168 Mietparteien. Durch eine hohe Ein- und Auszugsquote bedingt, ist die Hausgemeinschaft nicht stark genug, um sich gegen den Vermieter durchzusetzen. Zusammenfassend kann man sagen, dass die Wärmeversorgung im Falkenhagener Feld für knapp 4 000 Mieter in den letzten Jahren mehr als prekär ist. Die Mieter stöhnen gleichzeitig über diverse Mängel und deren schleppenden Beseitigung. Es ist schlichtweg Verantwortungslos, wie Vermieter im Allgemeinen mit ihren Vertragspartnern umgehen.

    Für die Vermieter steht wohl insgesamt die Rendite im Vordergrund. Dies dokumentiert sich auch daran, dass Immobilienkonzerne und deren Investoren mit ihren Wuchermieten stark genug geworden sind, um mal im Vorbeigehen den Karstadt Konzern zu übernehmen. So die letzte Meldung, die dann gleich auch beinhaltet, dass das Bundeskartellamt dem zugestimmt hat. Die großen fressen sich gegenseitig und platzen vor Fettsucht. Wenn hier der ein oder andere von Raubtierkapitalismus spricht, dann ist es wohl zutreffend und passt zu dem Zitat von 1 Timotheus 6,10: „Habsucht ist eine Wurzel alles Übels.“