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  • GSW Übernahme nur noch reine Formsache

    Deutsche Wohnen und GSW Immobilien schlossen am 14. Oktober 2013 eine Vereinbarung bezüglich des Umtauschangebots an die GSW Aktionäre. Die Deutsche Wohnen will die GSW mittels eines Aktientausches übernehmen und bietet 51 eigene Papiere für 20 Aktien der GSW. Dies entspricht 2,55 Deutsche Wohnen Aktien für eine GSW-Aktie. Bei vollständiger Annahme des Angebots werden die GSW-Aktionäre rund 43 Prozent an der vergrößerten Deutschen Wohnen Ag halten. Das fusionierte Unternehmen wird mit rund 150.000 Einheiten die neue Nummer zwei unter den privaten Wohnimmobiliengesell- schaften in Deutschland. Die Frist zum Umtausch der GSW-Aktie läuft bis zum 30. Oktober 2013.

    Der GSW-Vorstand unterstützt das Übernahmeangebot und ist der Auffassung, dass diese fair und angemessen ist. Er empfiehlt seinen Aktionären die Annahme.

    Zudem schloss die GSW eine Vereinbarung mit der Deutsche Wohnen, mit der die Integration der beiden Unternehmen sowie dessen künftige Strategie und Struktur geregelt werden soll.

    Darum der Präsident unseres Vereins Heinz Troschitz: „Die geplante Immobilienhochzeit steht vor dem Vollzug. Sie ist nur noch eine reine Formsache. Sie wird negative Folgen für die Mieterschaft haben. Ich befürchte, dass es zu Mieterhöhungen kommen wird. Die Deutsche Wohnen ist dafür bekannt, den Mietspiegel voll auszunutzen. Auch gehe ich davon aus, dass bei den Instandhaltungs- und Instandsetzungskosten gespart werden wird mit der Folge, dass sich der Bauzustand verschlechtern wird. Schließlich liegt es nahe, dass sich die Qualität der Mieterbetreuung durch Zentralisierungsmaßnahmen verschlechtern wird. Je größer ein Unternehmen ist, so schlechter ist oftmals der Service, da die räumliche Nähe verloren geht.“

    Betrachtet man die Mieter als eine Gemeinde, so ist die Apostelgeschichte 5, 11 eine zutreffende Schilderung „Es kam eine große Furcht über die ganze Gemeinde.“