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  • Bürgerinitiative Pulvermühle gründet sich am 20. Juni 2013

    Nachdem eine Mieterversammlung am 23. Mai 2013 mit 150 Teilnehmern stattgefunden hat und das Bezirksamt zusammen mit der GSW Immobilien AG weitere Veranstaltungen unter Beteiligung unseres Vereins untersagt hat, gründeten nun die Mieter ohne unsere Beteiligung eine Bürgerinitiative, die wir selbstverständlich außerhalb von Veranstaltungen unterstützen werden. Die Bürgerinitiative richtet sich gegen den Verfall ihrer Wohnungen, Lärmbelästigun­gen, Mieterhöhungen, Betriebs- und Heizkostenabrechnungen, mangelhafte Instandsetzung, Verschleierung von Baumängeln und Verwahrlosung. Dass der Spandauer Mieterverein für Verbraucherschutz e. V. öffentliche Einrichtungen für besondere Veranstaltungen nicht mehr nutzen soll, um den Mietern und Verbrauchern zu helfen, zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind und wir werden nicht nachlassen uns für Gerechtigkeit einzusetzen. Ungerechtigkeit muss eingesperrt bleiben im Rathaus und sonstigen Behörden. Im Jugendkulturzentrum „Haveleck“ schütteln alle nur mit dem Kopf. Dass die GSW Immobilien AG in der Haselhorster Siedlung eine so restriktive Wohnungspolitik betreibt, bringt die Betroffenen natürlich auf die Barrikaden. Aber nicht nur in Haselhorst, auch in anderen Ortsteilen der Stadt gibt es stark Problembehaftete Woh­nungen und ganze Siedlungen, die sich in schlimmsten Zuständen befinden. Zu erklären ist dies nur mit der Tatsache, dass die Aktionäre des Unternehmens mehr an den eigenen Profit den­ken als an die Zufriedenheit der Mieter, die hier zu Opfern werden. Die Politiker dieser Stadt schauen tatenlos zu und schlagen auf unseren Verein ein, da wir die Missstände deutlich an­prangern, die sie mit zu vertreten haben. Wir werden so lange Druck erzeugen, bis auch der letzte Verbraucher die Information darüber hat, wie hier mit Ihnen umgegangen wird. Die schrecklichen Wohnverhältnisse führen zu dem Zitat von É. M. Cioran:

    „Solange man diesseits des Schrecklichen lebt, findet man Worte, um es auszudrücken; kennt man es einmal von innen, findet man kein einziges mehr.“