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  • Gashahn bleibt offen,

    trotzdem ist den Mietern kalt,

    die Häuser wirken heruntergekommen,

    wie in vielen anderen Stadtteilen.

    Die Mieter des Hauses Brunsbütteler Damm 223 und 224 können zunächst einmal aufatmen. Durch eine schnelle Reaktion auf Mitteilung einiger Mieter konnten wir alsVerbraucherschutzverein durch eine Pressemitteilung vom 18. März 2013 den Gasversorger und die Hausverwaltung zur Handlung veranlassen, denn eine Berliner Tageszeitung
    hat nach Vermittlung durch uns mit den Betroffenen Kontakt aufgenommen.
    Die Freude der Mieter hält sich allerdings in Grenzen, denn bei der jetzt anhaltenden Kältewelle sitzen die Mieter in den Häusern teilweise bei voll aufgedrehten Heizungsventilen bei einer Durchschnittstemperatur von 14 bis 15 Grad und auch für die nächste Wintersaison dürfte sich nicht viel daran ändern, denn die Häuser sind in einem verwahrlosten
    Zustand, wie wir bereits vor einigen Tagen berichteten. Die Häuser sind mal in Zwangsverwaltung und dann wieder notdürftig verwaltet, denn Investitionen der Eigentümer bleiben aus. Wenn sich die Situation nicht entscheidend verbessert, müssen sich die Mieter mit drastischen Mietminderungen zur Wehr setzen.
    Als Verbraucherschützer werden wir die Mieter auch weiterhin unterstützen im Kampf gegen unseriöse Vermieter, Eigentümer, Hauschrecken bzw. Wohnungsbaugesellschaften, die ihre Profitgier in den Vordergrund stellen, bzw. ihre Aktionäre befriedigen müssen und dabei gleichzeitig die Wohnungen und Häuser verkommen lassen, denn diese
    Vermieter fallen bestenfalls dadurch auf, dass sie hohe Nebenkosten berechnen und Abrechnungen vorlegen, die bei oberflächlicher Betrachtung schon unwirksame Bestandteile beinhalten.
    Seriöse Vermieter, die sich vertragsgerecht verhalten, gibt es leider nur noch selten. Wir würden uns wünschen, dass die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft einmal durch die Stadteile fahren würden, wo Leerstand im Gewerbeflächenanteil (Einzelhandelsläden) zu verzeichnen ist, die dann gleichzeitig verwahrlost, beschmiert und verdreckt sind. Solche Vermieter tragen nicht dazu bei, das Image unserer Stadt anzuheben. Man kann eigentlich froh sein, dass die Stadtrundfahrten für Touristen nur dort entlang führen, wo Sauberkeit gelegentlich noch vorkommt, im Regierungsviertel und Promigegenden. Vorzeigbar sind eigentlich nur noch Filmfestspiele, Messeveranstaltungen und sonstige Events.