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  • Wiedereröffnung im November

    Ponyhof Staaken im November mit Tieren?
    Wald- oder Nutzfläche für die Schafherde von Bedeutung
    Preußenhof an der Staakener Straße, Gericht entscheidet demnächst
    Freude der Kinder durch Zirkus Renz

    In einem Telefonat bekräftigte der Unterhändler des Ponyhofs Staaken, Manfred F., dass am 2. November 2012 alle Unterlagen, die zusammengetragen wurden, beim Bezirksamt abgegeben werden. Auf Nachfrage erklärte der Stadtrat Machulik gegenüber dem Unterhändler, dass danach in einer Frist von 2 bis 3 Wochen die Bearbeitung ihren Abschluss gefunden haben müsste und einer Wiedereröffnung nichts im Wege steht. Das Präsidium des Spandauer Mietervereins für Verbraucherschutz begrüßt diese positive Entwicklung.

    In der Sache „Schafsherde“ kommt Bewegung, die involvierten Rechtsanwälte der Kanzlei Dr. Sven Jürgens und Klaus-Peter Schumann, prüfen die angemieteten Flächen und sind derzeit überzeugt, dass die dazugehörigen Flurstücke kein ausgewiesenes Waldgebiet sind.
    Der Preußenhof (Pferdehof) befindet sich in einer gerichtlichen Auseinandersetzung und auch hier haben die Betreiber Hoffnung, dass positive Entwicklungen möglich sind.

    Einen positiven Abschluss findet auf jeden Fall die Angelegenheit Zirkus Renz. Während seines Gastspiels in Spandau an den Arcaden, noch mit Auflagen überzogen und an ordentlichen Vorstellungen gehindert, ist jetzt auf Tournee unterwegs und die Kinder freuen sich bei den Vorstellungen auf Clownerie und viele interessante Tierdarbietungen.
    Sieht man von der Schafherde ab, so hat das Bezirksamt durch seine Entscheidungen hier drei gewerbliche Betriebe in die Zange genommen, von denen zumindest einer in wirtschaftliche Not geraten ist und der andere vor den Ruin steht.
    Als Verbraucherschützer sagen wir ganz klar, hier wurde unverhältnismäßig überzogen und Mensch und Tier in eine Lage gebracht, die mit nichts zu rechtfertigen ist. Es gäbe weit aus wichtigere Dinge zu erledigen, wie z.B. die Koordination der Bürgerämter zur Verkürzung der Wartezeit und der ordentlichen Bearbeitung von Anliegen der Betroffenen. Es würde dem Bezirksamt auch gut zu Gesicht stehen, wenn Stadtrat Machulik seine Knöllchenschreiber in die Bürgerämter setzen würde, um dort zum Wohl der Bürger zu arbeiten und die Autofahrer hätten gleich einmal eine Atempause.
    Viel zu tun gäbe es auch in den Bereich Wohnen, hier könnte sich der zuständige Stadtrat um die Menschen in den Problemgebieten, den Quartieren und Randbezirken kümmern, wo die Menschen auch mehr Sicherheit erwarten und andererseits muss der dortige Wohnraum bezahlbar bleiben.

    Das zuständige Veterinäramt könnte in vielen Bereichen tätig werden, wo schon längst einmal hätte hingesehen werden müssen, da die hygienischen Zustände an der Grenze der Zumutbarkeit liegen. Stellvertretend erwähnt wären hier öffentliche Einrichtungen, wie Kitas, Schulen, Sportanlagen und auch private Räumlichkeiten in denen Erwachsene, Jugendliche, Kinder und viele Tiere auf engsten Raum eingepfercht sind.

    Zusammenfassend kann man sagen, dass die Objektivität dem Amt verloren gegangen ist und dadurch falsche Prioritäten gesetzt wurden. Hier passt sehr zutreffend das Zitat von Gabriel Laub: „Objektivität ist das, wovon wir uns wünschen, dass andere Leute es anderen Leuten gegenüber an den Tag legen.“