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  • Gefährliche Trinkwasserentwicklung

    in der Arbeitersiedlung an der Kappe?

    Seit dem 01.12.2011 ist das Bezirksamt Spandau informiert über eine Grenzüberschreitung bei dem Trinkwasser und stuft es für Säuglinge und Kleinkinder so ein, das diese nicht davon trinken dürfen. Für kurze Zeit ist die Qualität für Erwachsene allerdings erstaunlicherweise unbedenklich, ist dies wirklich so? Das Amt schreibt an die Mieter selbst, dass die Hausverwaltung eine Stagnationsbeprobung durchzuführen hat und droht bei Zuwiderhandlung Zwangsmittel an. Außerdem wurde die Hausverwaltung verpflichtet, alle betroffenen Mieter unverzüglich über die Veränderung der Wasserqualität zu informieren.

    Auf Anfrage des Vereins erklärten sich die Wasserwerke für nicht zuständig. Das Bezirksamt hat in einer Stellungnahme telefonisch mitgeteilt, dass die zuständige Hausverwaltung Treureal eine Ausnahmegenehmigung vom Bezirksamt erhalten habe gegen eine entsprechende Gebühr, ist die Gefährdung dann geringer? Auf Nachfrage erteilte die Treureal dahingehend Auskunft, dass eine sogenannte Beprobung am 06.01.2012 stattgefunden habe, also doch schon nach 5 Wochen! Bis zum heutigen Tag wurde kein Aushang für die betroffenen Mietparteien getätigt, ist diese Ignoranz richtig? Wir fügen zwei Schreiben vom 01.12. und 16.12.2011 zur Kenntnis bei.

    Da die Arbeitersiedlung weit über 80 Jahre alt ist, stellt sich die Frage, liegt die unklare Wasserlage möglicherweise an den maroden Zuleitungen die zu den Mietern führen. Aufklärung und Transparenz ist hier gefragt, um die Gesundheit der 1200 Mietparteien nicht zu gefährden. Wir Verbraucherschützer vertrauen dem Gesundheitsamt.