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  • Skandalöse Entscheidung des JobCenter Spandau

    Wasserschaden seit 4 Wochen in Mieterwohnung (Trocknungsgeräte)

    Die besagte Wohnung in Spandau, Zweibrücker Straße 2a ist auf der gesamten Fläche von 65 m² überflutet gewesen und das seit dem 08. Oktober 2011.

    Nachdem nunmehr schon 2 Katzen verstorben sind, ist auch die Mieterin gesundheitlich schwer angeschlagen, da sie bereits über 60 Jahre alt ist und mit Weinkrämpfen zu uns ins Büro kam, glaubten wir unseren Ohren nicht zu trauen, denn der Vermieter hat der Mieterin eine kleinere Wohnung mit 55 m² angeboten, die um rund 80€ preiswerter ist und auch die Nebenkosten würden sich dadurch verringern. Die Mieterin könnte auf dem Podest im gleichen Hause diese Wohnung anmieten. Doch das JobCenter sagt nein, da die Nettokaltmiete um 22 € zu hoch ist. Das JobCenter ist eher bereit die sehr viel höhere Miete in der größeren Wohnung weiter zu bezahlen. Dies kostet den Steuerzahler dann monatlich 127 €. Am Rande sei bemerkt, dass die Frau seit 35 Jahren dort wohnt und seit Jahren sehr schwer krank ist und daher in Hartz IV gefallen ist.

    Ein Vereinsvertreter ist mit Frau D. zum JobCenter gefahren. Der Sachbearbeiter Herr Do. verbat sich den Besuch zu unangemessener Zeit, der Leiter des JobCenters war nicht erreichbar. Aus dem Vorzimmer wurde eine andere Sachbearbeiterin benannt, eine Frau Schw., die ebenfalls alles ablehnte. Der Vereinsvertreter bemühte sich einen Bezirksamtsmitarbeiter zu erreichen, leider schlug dieser Ersuch fehl.

    Zieht man das Ergebnis zusammen haben wir es hier durchaus mit einem vernünftigen Vermieter zu tun, aber wie so oft sperrt sich das Spandauer JobCenter gegen jede Form sozialverträglicher und menschlicher Lösungen. Hier wird am falschen Ende nicht gespart sondern verschwendet, wie es auch bei Betriebskosten üblich ist, wenn das JobCenter schnell einmal Nachzahlungsbeträge von über 1000 € von selbst bei den Vermietern ausgleicht, oder die Abrechnungen von schlecht qualifizierten Mitarbeitern anderer Organisationen prüfen lässt und die dann feststellen, dass gezahlt werden muss, obwohl wir genau in den Wohnanlagen erhebliche Mängel bei der Abrechnung feststellen und Gerichte dem zustimmten.

    Unsere Forderung heißt: Im JobCenter Spandau muss eine Veränderung stattfinden, damit die wirklich Hilfebedürftigen zu ihrem Recht kommen. Ein Austausch der Führungsspitze wird nicht ausreichen, sondern die Mitarbeiter insgesamt müssen geschult werden und zwar im Besonderen im Umgang mit hilfebedürftigen Mitbürgern in unserem Bezirk.