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  • Skandalöse Sanierung in Friedrichshain Gasleitungen möglicherweise defekt. Gefahr für Mieter?

    Ein uns namentlich bekannter Eigentümer lässt durch die Hausverwaltung SorgerTec ein Eckhaus in Friedrichshain, Simplon- / Ecke Niemannstraße seit Anfang Mai, jedenfalls so lange steht schon das Gerüst, sanieren, instandsetzen oder modernisieren. Genau weiß dies niemand, da eine entsprechende Vorankündigung einer Modernisierungsmaßnahme, in Verbindung mit einem Bauzeitenplan, an die Mieter nicht ergangen ist. Bekannt ist nur durch eine Internetmeldung, dass die einzelnen Wohnungen später verkauft werden sollen, zu einem Preis von 2700€ pro m². Um dies zu ermöglichen werden die Arbeiten in dem Haus so aus- und durchgeführt, dass die Mieter in ekelhafter Art und Weise zermürbt werden. Wahrscheinlich in der Hoffnung, dass diese freiwillig das Feld räumen. Die Hausverwaltung behauptet, dass veraltete und marode Gasleitungen stillgelegt werden müssen. Seit gestern ist die Gasversorgung gänzlich unterbrochen worden. Die Mieter, von denen auch einige unsere Mitglieder sind, haben zum Teil Elektrokochplatten erhalten, jedoch ist zu befürchten, dass in der Winterperiode kein Mieter in Ermangelung der Gasversorgung eine Heizung anstellen kann. Am Anfang der Woche fiel zunächst Putz von der Decke. Hätte sich darunter ein Lebewesen befunden, wäre sicherlich automatisch eine Sperrung des Raumes vorgenommen worden. Zumindest ragte durch die Decke im Obergeschoss das Bein eines Bauarbeiters, der im Dachbodenbereich seine Arbeiten verrichtete. Die Mieterin ist dadurch in Ohnmacht gefallen. In der Vergangenheit haben wir auf unterschiedliche Art und Weise versucht Gespräche mit der Hausverwaltung zu führen, um einvernehmliche Lösungen und Vorgehensweisen abzustimmen. Alle Versuche scheiterten und so haben wir uns veranlasst gesehen, nochmals die Hausverwaltung anzuschreiben und zwar unter Datum 16.08.2011, gleichzeitig die ausführende Baufirma HVT, die Berliner Gaswerke AG und den Bezirksstadtrat von Friedrichshain-Kreuzberg. Unserem Erachten nach besteht unmittelbare Gefahr für Leib und Leben der Bewohner, und wenn die Verantwortlichen jetzt nicht sofort handeln, werden wir für den Fall, dass ein vermeidbares Unglück doch eintreten sollte, die dafür Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen. Zu dem vorgenannten Dilemma kommen noch Wassereinbrüche, Schimmelbefall, aufgebrochende Mieterkeller und aus den Privatbereichen der Mieter entwendete Gegenstände hinzu. Luft und Lichteinfall für die Mieter ist durch eine besonders schwere Bauplane verhindert, obwohl Netze dies erlaubt hätten. Wir sehen darin den direkten Versuch, eine schnelle Entmietung vorzunehmen. Im Übrigen ist dies kein Einzelfall in Berlin, sondern eine durchaus bekannte Methode, aus der Berliner City ein Nobelviertel zu gestalten, in dem normale Bürger nichts mehr zu suchen haben.