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Kampf gegen die Nebenkosten



Seit fast einem Jahrzehnt kämpfen wir gegen die hohen Nebenkosten, die sich oft durch unwirtschaftliche Geschäftspraktiken von Immobilienhaien, Vermietern und Eigentümern dokumentieren lassen und nur durch resolutes Einschreiten und akribischer Überprüfung der Belege gibt es jetzt einen Widerhall bei den Wohnungsbaugesellschaften und der dokumentiert sich nicht darin, dass lange Prozesse geführt werden, sondern durch immer wiederkehrender Kritik an den Grundlagen der Abrechnung und das sind die Verträge in den einzelnen Kostenpositionen.

Wir können Ihnen das an einem konkreten Beispiel belegen, wie sich die Kosten in Berlin entwickelt haben. Ein Mieter hat für das Jahr 2013 eine Nebenkostenabrechnung für eine Wohnung in der Größenordnung von 60,46 m² erhalten, mit einem Kostenaufwand in Höhe von 3.435,83 €. Daraus resultierte ein Nachzahlbetrag in Höhe von 817,46 €. Drei Jahre später, für das Kalenderjahr 2016, haben sich die Kosten durch unsere immer wiederkehrenden Widersprüche und Hinweise auf 2.355,06 € reduziert. Jetzt wurde ein Guthaben ausgewiesen in Höhe von 718,27 €.

Diese positive und gravierende Entwicklung zeigt, dass unser Kampf, den wir seit 2008 aufgenommen haben, zu einem tragfähigen Ergebnis geführt hat. Nebenkosten sind nicht nur ein durchlaufender Posten, sondern eine spezielle Größenordnung, die den Verbrauchern und Mietern zu schaffen machen. Unternehmen spiegeln sich in der Auftragsvergabe die Bälle zu und treffen sich manchmal bei der unwirtschaftlichen Handhabe des Handelns.

Viele Betriebs- und Heizkostenabrechnungen sind entsprechend der Grundlage der gesetzlichen Bestimmungen der Betriebskostenverordnung und der Heizkostenverordnung von 2009 als nicht richtig oder plausibel anzusehen. Zahlen, Daten und Fakten stehen nicht immer im richtigen Verhältnis, ohne das man von einem Irrtum sprechen kann.

Der Kampf um bezahlbaren Wohnraum geht weiter und die Nebenk