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Der Gashahn wird zugedreht



Die Mieter der Häuser Brunsbütteler Damm 223 bis 223 D werden wohl nach dem 28. März 2013 in kalten Wohnungen zu sitzen haben. Die Firma Gasag Contracting GmbH teilte den Mietern mit Rundschreiben am 13. März 2013 mit, dass die Summe von

129.524, 89 EURO

 bisher nicht von der SEIMI Anstalt, vertreten durch R & W Immobilienanlagen GmbH, ausgegli­chen worden ist. Die Firma R & W ist Geschäftsansässig in der Dessauer Straße 28/29 in 10963 Berlin und vertritt die vermeintlichen Eigentümer SEIMI Anstalt, die nach unse­ren Recherchen ihren Firmensitz in CH-9490 Vaduz hat.

Auffällig in diesem Zusammenhang ist, dass es sich um einen Wärmelieferungsvertrag han­delt und hierbei zu berücksichtigen wäre, dass Contracting in den Mittelpunkt rückt, wobei bezweifelt werden darf, dass bei Altmietverträgen die jeweilige Zustimmung der Mieter einge­holt wurde. Contracting bedeutet hohe Kosten, die nicht im Verhältnis stehen zur Energieliefe­rung und deren Nutzen. Die Gasag fordert alle Mieter auf, sich fachkundige Beratung einzuholen, damit sie ihre Rechte aus dem Mietvertrag im vollen Umfang wahrneh­men können. Gleichzeitig fordert die Gasag auf, dass die Mieter die laufenden Kosten tragen sol­len, um die Sperrung noch zu verhindern. Diese Vorgehensweise halten wir für außerordent­lich problematisch und erwarten, dass die Verantwortlichen eine entsprechende Handlungsweise an den Tag legen. Diese Häuser wurden im Übrigen auch schon zwangsverwal­tet und haben inzwischen schon einiges hinter sich gebracht.

Bei der Gelegenheit weisen wir auf die Fotogalerie auf der Startseite unserer Homepage hin, auf der Sie Bilder finden, auf denen der Zustand der dort befindlichen Wohnungen sehr aussage­kräftig ist