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  • Vom Parkviertel zur Betonwüste-Ein Vermieter in Kladow zeigt nun sein wahres Gesicht

    Nachdem er mehr als 600 Bäume gefällt hat, alles mit Zustimmung des Grünflächenamtes Spandau, so jedenfalls behauptet der Vermieter, hat er für die gesamte Umwandlung des ehemaligen Parkviertels in ein Betonviertel knapp eine Millionen Euro als Ausgleichszahlung geleistet. Jetzt kommt es knüppeldick für die dort wohnenden Mieter und die vielen Familien mit Kindern, die grausigen Zeiten entgegensehen.  Die Verdichtung durch zusätzliche Gebäude führt zu dramatischen Veränderungen. Betroffen sind die Grünflächen, die Tiere und der Naherholungswert. Während sich die Wohnqualität weiter verschlechtert, erhöht sich die Miete in Einzelfällen nach der Modernisierung, pro Monat um 286,- Euro. Die Proteste der Mieter wurden jetzt auf Transparenten öffentlich an den Balkonen der Häuser gezeigt. Nur wenige Stunden danach erhielten die Mieter von einer Rechtsanwältin sogenannte Drohbriefe. Die Transparente seien sofort zu entfernen, spätestens bis Mittwoch, 28.03.2018 um 15 Uhr. Offensichtlich werden die Mieter dort gut beobachtet. Im letzten Absatz des Schreibens heißt es dann sogar wörtlich: „ … wird meine Mandantschaft von dem ihr zustehenden Recht zur außerordentlichen Kündigung des Mietverhältnisses ohne Abmahnung Gebrauch machen.“ Wir Verbraucherschützer halten das für einen schweren Eingriff in die Meinungsfreiheit und dem Demonstrationsrecht. Aufgrund der dramatischen Entwicklung werden sich die Mieter zu einer Versammlung treffen am

     

    Sonntag, 08.04.2018 um 17 Uhr auf der Rasenfläche, dem ehemaligen Apellplatz an dem großen Holzgerüst, das gut sichtbar ist, ca. 100 Meter nach der Einfahrt ins Parkviertel.

     

    Einige Vermieter in Berlin und Brandenburg haben offensichtlich das Maß aller Dinge verloren und die Mieter leiden still vor sich hin, bei steigenden Mieten und immer schlechter werdenden Wohnungen einschließlich des Umfelds. Die Konflikte nehmen zu und führen uns zu dem Zitat von Albert Schweitzer: „Nie dürfen wir abgestumpft werden. In der Wahrheit sind wir, wenn wir die Konflikte immer tiefer erleben.