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Mieter kämpfen für ihre Rechte, damit ihr Parkviertel erhalten bleibt



Eine Mieterinteressengemeinschaft im Parkviertel Kladow am Kladower Damm, hat sich jetzt zu Wort gemeldet, denn sie sind seit längerer Zeit von Baumaßnahmen die seit einem Jahr andauern und die auch noch mehrere Jahre in Anspruch nehmen werden betroffen. Es ist eine erhebliche Verdichtung der Baukörper auf dem sogenannten Parkviertel Gelände geplant. Modernisierungsmaßnahmen an Gebäuden, Leitungserneuerungen am Erdreich, Abriss von Gebäudeteilen und Garagen und andere Unannehmlichkeiten haben die Lebensqualität genommen, die bisher vorhanden war. Eine Gefahrenquelle neben der anderen, Kinder und alte Leute können in ungesicherte Baustellen stürzen, ebenso Fahrradfahrer. Die Anwohner sprechen von Rücksichtslosen Bauarbeitern, viele Bäume sind schon den Baumaßnahmen zum Opfer gefallen. Auch verschiedene ansässige Tierarten sind bereits verschwunden.

Die alten sanierungsbedürftigen Häuser der Alliierten (Engländer), die in den 60er Jahren errichteten Mehrfamilienhäuser und Reihenhäuser, haben von hause aus eine schlechte Bausubstanz die auch hohe Nebenkosten verursachen. Die Zufahrten zu den Baustellen haben viele Schäden an Fahrzeugen, Fahrrädern und Kleinkrafträdern angerichtet. Mal spricht man vom öffentlichen Straßenland und dann wieder von sogenannten Privatstraßen, die neu geschaffen wurden. Die Mieter waren Monate lang postalisch nicht erreichbar, haben in ihren Häusern Schimmelbefall, Wassereinbrüche, marode Keller und Dachböden und noch einige andere erhebliche Einschränkungen. Aber anstatt den Mietern entgegen zukommen und die Instandsetzung nicht umfänglich auf die Mieter umzulegen, werden diese Arbeiten als Modernisierung verkauft und so werden Mieten schnell von 500,- Euro auf 900,- Euro angehoben. Aus dem Parkviertel Kladow ist nun ein Baustellenviertel geworden, das noch viele Jahre so andauern wird, bevor es dann zum Betonviertel verkommen ist. Die bisher kostenlosen Parkplätze werden gerade umgewandelt, mit Nummern versehen und dann sicherlich teuer vermietet, das steigert die Einnahmen und die Eigentümer reiben sich die Hände. Eine schöne alte Kita für die vielen Kinder w