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  • Gewerbemieter in Bedrängnis

    Wille oder Willkür? Kleine- und mittelständige Gewerbemieter werden immer mehr mit hohen Mieten und Nebenkosten, die ihrem Gewerbe, Verkaufsstrategien und dem eigenen Management entgegenstehen, unter Druck gesetzt. Exemplarisch hierfür ein Fall, der deutlich macht, wie die Vorgehensweise der Vermieter und Eigentümer in der Realität ist.
    Ein Backshop mit ca. 50m², Mietvertrag seit 10 Jahren, zahlte bisher 535,00 EUR und nun soll er nach einem Eigentümerwechsel 990,00 EUR zahlen. Um den Druck zu erhöhen, wurde vorsorglich eine Kündigung ausgesprochen, die zwar rechtlich nicht zu beanstanden wäre, da der vorherige Vermieter eine andere Einstellung hatte und der Mietvertrag auch beanstandungslos bleiben kann. Die neue Miete ist nicht zu erwirtschaften und somit stirbt wieder ein Kleingewerbe, welches die Menschen im Kiez so dringend benötigen.
    Schaut man sich in der näheren Umgebung um, fällt das Sterben alt eingesessener privater Gewerbebetriebe stark auf und immer mehr wird das Geschäftsleben von Ketten unermesslichen Ausmaßes geprägt, die sich ausbreiten und allen Wettbewerb unter ihre Kontrolle bringen wollen.
    Eine verfehlte Wirtschaftspolitik ohne soziale Prägung und Bandbreite für das Einzelgewerbe werden die Innenstädte zum Teil trostlos und auch ein Stück Heimat geht wohl verloren. Unser Präsident fordert die Verantwortlichen dazu auf, endlich zu handeln bevor es für viele Gewerbetreibende zu spät ist und die Vielfalt an dieser Stelle verloren geht. Zu den vorhandenen Problemen passt trefflich das Zitat von Kurz Goetz: „Die meisten Menschen verschwenden die meiste Zeit darauf, Probleme zu wälzen, anstatt sie zu lösen.“

    Für Rückfragen in der Sache erreichen Interessierte unseren Pressesprecher
    Uli Ebermann unter 0170-272 89 77!